Weihnachtsmenü für Firmen planen: Genuss, Vielfalt und Catering richtig koordinieren
Das Weihnachtsmenü ist weit mehr als eine Abfolge von Speisen, denn es prägt den Rhythmus des Abends, beeinflusst das Budget und zeigt zugleich, wie aufmerksam ein Unternehmen mit unterschiedlichen Bedürfnissen umgeht. Ein gelungenes Menü wirkt festlich, ohne unnötig kompliziert zu sein. Ausserdem passt es sowohl zur Location und zur Gästezahl als auch zum geplanten Programm. Gleichzeitig bietet es vegetarischen und veganen Gästen sowie Personen mit Allergien oder Unverträglichkeiten eine gleichwertige kulinarische Erfahrung.
Wer ein Weihnachtsmenü für eine Firma plant, steht deshalb vor mehreren Entscheidungen: Soll es ein gesetztes Essen oder ein Buffet sein? Passen drei Gänge oder ein Apéro riche besser zum Anlass? Soll das Menü klassisch oder modern ausgerichtet sein? Zudem stellt sich die Frage, wie viele Wahlmöglichkeiten bei einer grossen Gruppe realistisch sind, welche Angaben bereits bei der Anmeldung erhoben werden müssen und wie sich die Getränke sinnvoll kalkulieren lassen. Schliesslich gilt es zu klären, wann ein Weihnachtscatering am Firmenstandort geeigneter ist als ein Restaurantbesuch.
Dieser Guide führt durch die wichtigsten Entscheidungen und unterstützt Organisatorinnen und Organisatoren dabei, Küche, Service, Programm sowie Gästekommunikation frühzeitig aufeinander abzustimmen. Da konkrete Menüs und Preise stets individuell mit dem gewählten Betrieb vereinbart werden, dienen die folgenden Beispiele in erster Linie als praxisnaher Planungsrahmen.
Kurzantwort:
Definieren Sie zuerst Gästezahl, Budget, Zeitplan und gewünschte Atmosphäre. Wählen Sie danach die Servierform. Erfassen Sie verbindliche Ernährungsanforderungen mit der Anmeldung und übermitteln Sie diese fristgerecht an den Betrieb. Ein gutes Weihnachtsmenü bietet wenige, stimmige Wahlmöglichkeiten und gleichwertige Alternativen.
Das Menü beginnt mit dem Anlassziel
Ein Menü passt nur dann zum Anlass, wenn der Ablauf des Abends klar definiert ist. Während bei einem ruhigen, festlichen Dinner das Essen im Mittelpunkt stehen darf, benötigt eine Feier mit Musik und Bar einen reibungslosen Übergang ins Abendprogramm. Bei bereichsübergreifenden Anlässen empfiehlt sich hingegen ein Verpflegungskonzept, das sowohl Bewegung als auch wechselnde Gespräche fördert. Folgt das Dinner auf eine Sitzung, sollte zudem ein spürbarer Wechsel vom geschäftlichen zum genussvollen Teil entstehen.
Formulieren Sie deshalb vor der Menübesprechung einen Satz:
- «Wir möchten ein festliches, persönliches Dinner mit viel Zeit für Gespräche.»
- «Das Essen eröffnet den Abend; danach möchten wir gemeinsam feiern.»
- «Unser grosses Team soll sich während des Essens frei bewegen und neue Kontakte knüpfen.»
- «Wir suchen ein hochwertiges Catering, das unseren Firmenraum vollständig verwandelt.»
Dieser Satz erleichtert die Wahl zwischen Menü, Buffet, Apéro riche und Flying Dinner. Er hilft auch der Küche, ein Angebot vorzuschlagen, das nicht nur kulinarisch, sondern organisatorisch funktioniert.
Vier Verpflegungsformen im Vergleich
Gesetztes Menü: festlich und planbar
Beim gesetzten Weihnachtsmenü werden die Gänge am Tisch serviert. Das Format schafft Ruhe und einen klaren Ablauf. Reden oder kurze Programmpunkte lassen sich zwischen den Gängen einplanen, sofern Küche und Service den Zeitplan kennen.
Vorteile:
- festlicher, persönlicher Rahmen,
- gut planbarer Servicerhythmus,
- alle Gäste erleben die Gänge gleichzeitig,
- geeignet für Ansprachen und Ehrungen,
- klare Kalkulation pro Person.
Zu beachten:
- Ernährungsvarianten müssen früh erfasst werden,
- spontane Platzwechsel sind schwieriger,
- zu viele Wahlmenüs erhöhen Komplexität,
- Programmunterbrechungen können Speisen und Service beeinträchtigen.
Ein gesetztes Menü eignet sich besonders für kleine bis mittelgrosse Teams, Geschäftsleitungen und Firmen, die Wertschätzung über Gastlichkeit und Ruhe ausdrücken möchten.
Buffet: Auswahl und Bewegung
Ein Buffet bietet eine vielfältige Auswahl an Speisen und ermöglicht den Gästen zugleich, Mengen und Kombinationen individuell zu wählen. Deshalb kann es besonders für heterogene Gruppen attraktiv sein. Allerdings benötigt dieses Format ausreichend Platz sowie eine durchdachte Wegeführung, damit Wartezeiten vermieden werden und ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist.
Vorteile:
- sichtbare Auswahl,
- flexible Portionsgrössen,
- Bewegung und informeller Austausch,
- verschiedene Ernährungsformen können räumlich gegliedert werden.
Zu beachten:
- Warteschlangen vermeiden,
- Allergene und Speisen deutlich kennzeichnen,
- Kreuzkontakte durch gemeinsam benutztes Besteck mit dem Betrieb thematisieren,
- ausreichend Sitzplätze und Service für Getränke einplanen,
- Nachfüllen und Temperaturhaltung organisieren.
Bei grösseren Gruppen können mehrere identische Buffetstationen oder ein gestaffelter Start die Wartezeit reduzieren. Die konkrete Lösung hängt vom Raum ab.
Apéro riche: kommunikativ und flexibel
Ein Apéro riche verbindet kleine Speisen mit offenem Austausch. Je nach Umfang ersetzt er ein klassisches Abendessen. Gäste bewegen sich, wechseln Gesprächsgruppen und erleben den Anlass weniger formell.
Vorteile:
- hohe kommunikative Dynamik,
- flexible Ankunft,
- abwechslungsreiche kleine Portionen,
- gut mit Musik oder Präsentation kombinierbar.
Zu beachten:
- genügend sättigende Komponenten,
- Sitzgelegenheiten für alle Bedürfnisse,
- sichtbare Kennzeichnung der Speisen,
- klare Definition, ob später noch ein Hauptgang folgt,
- Servietten, Ablageflächen und Geschirrrückgabe.
Ein Apéro riche darf nicht wie ein verlängerter Willkommensapéro wirken, wenn er das Dinner ersetzt. Umfang und Kommunikation müssen zur Erwartung der Gäste passen.
Flying Dinner: beweglich und inszeniert
Beim Flying Dinner werden mehrere kleine Gänge direkt im Raum serviert. Dadurch verbindet das Format kulinarische Qualität mit Bewegung und fördert zugleich den Austausch unter den Gästen. Es eignet sich deshalb besonders für moderne, offene Firmenanlässe.
Vorteile:
- Gespräche wechseln natürlich,
- Räume können flexibel genutzt werden,
- einzelne Gänge setzen wiederkehrende Akzente,
- gute Verbindung zu Musik, Bar oder Kulturprogramm.
Zu beachten:
- höherer Service- und Koordinationsaufwand,
- genügend Ablage- und Sitzmöglichkeiten,
- klare Kommunikation zu Ernährungsvarianten,
- Portionsmenge und zeitliche Abfolge,
- Gäste dürfen einzelne Gänge nicht unbemerkt verpassen.
Das Flying Dinner ist kein Buffet auf Tabletts. Es benötigt ein abgestimmtes Servicekonzept und eine Raumstruktur, in der das Personal alle Gäste erreicht.

So entsteht ein stimmiges Weihnachtsmenü für Firmen
Saison statt Symbolik
Ein Weihnachtsmenü muss nicht aus möglichst vielen traditionellen Elementen bestehen. Denn auch saisonale Zutaten, warme Aromen und eine festliche Präsentation schaffen in moderner Form einen klaren Bezug zur Jahreszeit. Entscheidend ist vielmehr, dass das Menü einer stimmigen kulinarischen Linie folgt.
Eine mögliche Dramaturgie umfasst:
- einen leichten, aromatischen Einstieg,
- einen winterlichen Hauptgang mit einer gleichwertigen vegetarischen oder veganen Alternative,
- ein Dessert mit festlicher Note,
- eine passende kleine Begleitung zum Kaffee oder zum Abschluss.
Küche und Betrieb entwickeln die konkreten Vorschläge anschliessend auf Basis der Verfügbarkeit, der Gästezahl und des Budgets. Organisatorinnen und Organisatoren sollten daher vor allem die gewünschte Wirkung und die zentralen Anforderungen beschreiben, anstatt einzelne Gerichte aus verschiedenen Vorlagen zu einem Menü zusammenzustellen.
Wenige Wahlmöglichkeiten, gut umgesetzt
Eine grosse Menüauswahl klingt gastfreundlich, kann bei Firmenanlässen aber Service und Küche überlasten. Häufig ist ein Hauptmenü plus eine gleichwertige vegetarische oder vegane Variante effizienter. Medizinisch notwendige Anpassungen werden separat geklärt.
Weniger Auswahl bietet mehrere Vorteile:
- schnellere Bestellung und Vorbereitung,
- besserer Servicerhythmus,
- konsistentere Qualität,
- klarere Kosten,
- weniger Verwechslungen.
Das bedeutet nicht, individuelle Bedürfnisse zu ignorieren. Es bedeutet, sie strukturiert statt spontan zu berücksichtigen.
Gleichwertige Alternativen schaffen
Eine vegetarische oder vegane Option sollte nicht wie eine reduzierte Version des Fleischgerichts wirken, denn Gleichwertigkeit zeigt sich sowohl in der Sättigung und Präsentation als auch in der Komplexität und im Genuss. Besteht das Hauptmenü aus mehreren sorgfältig komponierten Elementen, sollte deshalb auch die Alternative entsprechend vielseitig gestaltet sein und nicht lediglich aus einer einzelnen Beilage bestehen.
Kommunizieren Sie die Varianten zudem neutral. Bezeichnungen wie «Menü A» und «Menü B» wirken wertschätzender als «normales Menü» und «Sondermenü». Dasselbe gilt auch für alkoholfreie Getränke: Diese sollten sichtbar angeboten werden, damit sie als gleichwertige Alternative wahrgenommen werden und nicht erst auf Nachfrage aus dem Hintergrund geholt werden müssen.
Ernährungsformen, Allergien und Unverträglichkeiten richtig abfragen
Die Organisation muss keine medizinische Beurteilung vornehmen. Ihre Aufgabe ist, notwendige Informationen korrekt zu erfassen, vertraulich zu behandeln und rechtzeitig mit dem Betrieb zu klären.
Eine geeignete Formularfrage lautet:
«Bitte teilen Sie uns verbindliche Anforderungen an Ihre Verpflegung mit. Wählen Sie vegetarisch, vegan oder beschreiben Sie medizinisch relevante Allergien und Unverträglichkeiten. Bei komplexen Anforderungen nehmen wir für die Umsetzbarkeit Rücksprache.»
Ergänzen Sie ein Freitextfeld, vermeiden Sie aber eine öffentliche Liste oder eine Abfrage im Gruppenchat. Gesundheitsbezogene Angaben gehören nur an die Personen, die sie für eine sichere Organisation benötigen.
Unterscheiden Sie:
- persönliche Vorlieben,
- gewählte Ernährungsform,
- Unverträglichkeit,
- medizinisch relevante Allergie.
Die Unterschiede haben praktische Folgen für die Auswahl der Zutaten, die Zubereitung sowie mögliche Kreuzkontakte. Deshalb sollten betroffene Gäste ermutigt werden, präzise Angaben zu machen und bei schweren Allergien die konkrete Situation direkt mit einer verantwortlichen Fachperson des Betriebs zu klären.
Zudem weist das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen darauf hin, dass Gäste sowohl im Offenverkauf als auch in Restaurants Anspruch auf Informationen über Allergene haben. Weitere Details zur Schweizer Regelung finden sich beim BLV unter Informationen im Offenverkauf. Ergänzende Informationen und Hilfestellungen für Betroffene bietet ausserdem aha! Allergiezentrum Schweiz.
Sieben Regeln für eine sichere und respektvolle Kommunikation
Früh abfragen: Ernährungsanforderungen gehören in die Anmeldung, nicht in die Tischrunde am Eventtag.
Verbindlich formulieren: Gäste sollen relevante Angaben vollständig und bis zu einer klaren Frist einreichen.
Nicht interpretieren: Eine Organisation sollte medizinische Angaben nicht selbst vereinfachen oder bewerten.
Datensparsam arbeiten: Nur erforderliche Informationen erfassen und gezielt weitergeben.
Machbarkeit bestätigen: Nicht jede Anforderung kann in jeder Küche oder bei jedem Buffet gleich umgesetzt werden.
Vor Ort kennzeichnen: Menüvarianten und Kontaktperson müssen für Service und betroffene Gäste klar sein.
Änderungen bündeln: Späte Ergänzungen sofort zentral an den Betrieb melden, nicht einzelnen Servicemitarbeitenden zufällig mitteilen.
Diese Sorgfalt ist keine Zusatzleistung. Sie gehört zu professioneller Gastfreundschaft.
Getränke als Teil des Menükonzepts
Getränke beeinflussen Genuss, Budget und Dauer. Ein stimmiges Konzept beginnt beim Apéro und endet nicht automatisch mit dem Dessert.
Mögliche Bausteine:
- Willkommensgetränk mit alkoholischer und alkoholfreier Variante,
- Wasser auf den Tischen,
- definierte Weinbegleitung,
- Bierauswahl,
- hochwertige alkoholfreie Essensbegleitung,
- Kaffee und Tee,
- Barangebot nach dem Dinner.
Klären Sie, ob Getränke pauschal, nach Konsumation oder innerhalb eines Kostendachs verrechnet werden. Definieren Sie, welche Kategorien das Unternehmen übernimmt. Eine verständliche Regel ist gastfreundlicher als eine unausgesprochene Grenze, die erst an der Bar sichtbar wird.
Ein attraktives alkoholfreies Angebot unterstützt alle Gäste: Menschen, die fahren, Medikamente einnehmen, aus religiösen oder persönlichen Gründen verzichten oder einfach keinen Alkohol möchten. Es sollte im Menü und beim Service gleich selbstverständlich genannt werden.
Portionsplanung und finale Gästezahl
Eine verlässliche Gästezahl ist für Küche und Catering zentral. Sie beeinflusst Einkauf, Produktion, Personal, Geschirr und Logistik. Gleichzeitig verändert sich die Teilnahme bei Firmenanlässen bis kurz vor dem Termin. Der richtige Umgang damit wird bereits in der Offerte vereinbart.
Klären Sie:
- Bis wann wird eine erste aktualisierte Anzahl benötigt?
- Wann ist die finale Gästezahl verbindlich?
- Wie werden spätere Zu- oder Abmeldungen behandelt?
- Welche Mindestmengen gelten?
- Wie werden Menüvarianten gemeldet?
Arbeiten Sie intern mit einer einzigen Gästeliste, die sowohl die Teilnahme und Menüwahl als auch erforderliche Hinweise enthält, ohne dabei unnötige persönliche Daten zu verbreiten. Damit der Informationsfluss klar und verlässlich bleibt, sollten Änderungen ausschliesslich durch die verantwortliche Person an den Betrieb übermittelt werden.
Bei Buffets ist «mehr von allem» hingegen keine nachhaltige Sicherheitsstrategie. Vielmehr kalkulieren Küche oder Catering die benötigten Mengen anhand der Gästezahl, der Speisenfolge, der Veranstaltungsdauer sowie bisheriger Erfahrungswerte. Zudem kann ein kontrolliertes Nachfüllen die Frische sichern und gleichzeitig Überschüsse reduzieren. Organisatorinnen und Organisatoren sollten deshalb keine eigenmächtigen Mengenaufschläge verlangen, sondern ihre Erwartungen und mögliche Reserven mit den zuständigen Fachpersonen besprechen.

Später Snack: sinnvoll oder überflüssig?
Bei langen Feiern kann ein kleiner später Snack sinnvoll sein. Er sollte jedoch zur Dauer, zum vorherigen Menü und zum tatsächlichen Bedarf passen. Nach einem umfangreichen Dinner ist ein zusätzliches Angebot möglicherweise unnötig. Bei frühem Essensbeginn, Tanz oder offener Bar kann es den Abend dagegen gut ergänzen.
Entscheiden Sie den Late-Night-Snack nicht aus Gewohnheit. Prüfen Sie:
- Wie lange bleibt die Mehrheit der Gäste?
- Wann endet das Dinner?
- Gibt es körperlich aktive Programmpunkte oder Tanz?
- Wie gross war das vorherige Menü?
- Kann die Menge flexibel geplant werden?
Die Entscheidung gehört in die Gesamtkalkulation und den Serviceablauf. Ein gut getimter kleiner Snack wirkt gastfreundlich; ein überdimensioniertes Zusatzbuffet erhöht Kosten und mögliche Überschüsse.
Menü und Programm zeitlich aufeinander abstimmen
Die Küche arbeitet mit Zeitfenstern. Ein zehn Minuten verspäteter Programmpunkt kann bei einem warmen Hauptgang erhebliche Auswirkungen haben. Senden Sie deshalb nicht nur eine Programmliste, sondern koordinieren Sie die Übergänge.
Ein möglicher Ablauf:
- 18.00 Uhr: Apéro
- 18.45 Uhr: Begrüssung, maximal zehn Minuten
- 19.00 Uhr: Vorspeise
- 19.45 Uhr: Hauptgang
- 20.45 Uhr: kurzer Team-Moment
- 21.00 Uhr: Dessert
- 21.30 Uhr: Kaffee, Bar oder Musik
Wenn Reden zwischen den Gängen stattfinden, benötigt die Eventleitung ein Signal des Service. Beginnen Sie nicht spontan, während Teller getragen werden. Live-Musik sollte Lautstärke und Setpause auf den Service abstimmen. Eine gute Dramaturgie macht den Aufwand im Hintergrund für Gäste unsichtbar.
Weihnachtscatering in Basel: Wann es die richtige Lösung ist
Weihnachtscatering eignet sich besonders dann, wenn der eigene Unternehmensstandort eine besondere Bedeutung hat oder über eine geeignete Veranstaltungsfläche verfügt. Zudem kann es sinnvoll sein, wenn eine externe Wunschlocation keine eigene Gastronomie anbietet oder eine grössere Gruppe individuell bewirtet werden soll.
Parterre Catering realisiert je nach Auftrag einen Apéro, ein Dinner oder ein Flying Dinner – entweder direkt im Unternehmen oder an einem externen Veranstaltungsort. Der Vorteil liegt dabei in der grossen Gestaltungsfreiheit. Gleichzeitig müssen jedoch mehr infrastrukturelle und organisatorische Fragen geklärt werden als bei einer Feier in einem Restaurant.
Der Standort-Check
Prüfen Sie:
- Zufahrt und Anlieferungsweg,
- Lift, Türen und Transportdistanzen,
- Küchen- oder Produktionsfläche,
- Stromanschlüsse und Leistung,
- Wasseranschluss,
- Kühlung,
- Lager- und Abstellflächen,
- Mobiliar und Tischwäsche,
- Geschirr, Gläser und Besteck,
- Abfall und Entsorgung,
- Reinigung,
- Garderobe und Sanitäranlagen,
- Lärm, Nachbarschaft und Hausordnung,
- Fluchtwege und Sicherheitsvorgaben.
Eine Vor-Ort-Besichtigung ist bei anspruchsvollen Caterings sinnvoll. Sie zeigt nicht nur, ob genügend Platz vorhanden ist, sondern wie Personal, Material und Gäste sich bewegen.
Restaurant oder Catering? Eine Entscheidungshilfe
Wählen Sie eher ein Restaurant oder eine Eventlocation, wenn:
- Sie möglichst wenig Infrastruktur selbst organisieren möchten,
- Küche, Service, Mobiliar und Atmosphäre aus einer Hand kommen sollen,
- der Firmenstandort räumlich ungeeignet ist,
- Sie bewusst Abstand vom Arbeitsort schaffen möchten,
- Dinner und Kultur- oder Abendprogramm kombiniert werden sollen.
Wählen Sie eher Catering, wenn:
- Ihr Unternehmen über eine besondere eigene Fläche verfügt,
- das Event stark gebrandet oder individuell inszeniert werden soll,
- ein externer Veranstaltungsort ohne Gastronomie feststeht,
- verschiedene Zeitfenster oder Schichten bewirtet werden,
- die Gäste nicht an einen anderen Ort reisen sollen.
Beide Varianten können hochwertig und persönlich sein. Vergleichen Sie nicht nur Menüpreise. Beim Catering gehören Logistik, Mobiliar, Aufbau und Infrastruktur in die Gesamtrechnung; bei einer Location können Raum, Exklusivität und Dauer relevant sein.
Nachhaltiger planen, ohne Genuss zu reduzieren
Nachhaltigkeit im Weihnachtsmenü beginnt mit realistischen Mengen und einer guten Anmeldequalität. Je genauer die finale Gästezahl und Ernährungsvarianten bekannt sind, desto besser kann die Küche planen.
Sinnvolle Ansätze:
- saisonale und möglichst regionale Zutaten bevorzugen,
- vegetarische Optionen attraktiv positionieren,
- Portionsgrössen und Nachservice abstimmen,
- Buffetmengen kontrolliert nachfüllen,
- Leitungswege und Transporte beim Catering optimieren,
- wiederverwendbares Geschirr und vorhandenes Mobiliar nutzen,
- kurzfristige Abmeldungen gemäss vereinbartem Prozess melden.
Parterre Basel orientiert sich in seiner Arbeit unter anderem an Regionalität, Foodwaste-Vermeidung und sozialer Verantwortung. Beim konkreten Anlass sollten mögliche Massnahmen mit dem jeweiligen Betrieb besprochen werden, statt pauschale Versprechen zu machen.
Das Menübriefing für eine erste Anfrageplanen, ohne Genuss zu reduzieren
Mit den folgenden Angaben kann ein Betrieb gezielt beraten:
Grunddaten
- Datum und Alternativdatum
- Gästezahl als Bandbreite
- Veranstaltungsort
- Start, Essenszeit und geplantes Ende
- Budgetrahmen pro Person oder insgesamt
Verpflegung
- gesetztes Menü, Buffet, Apéro riche oder Flying Dinner
- gewünschte Anzahl Gänge
- vegetarische und vegane Grundoption
- bekannte Allergien und Unverträglichkeiten, soweit bereits erfasst
- Dessert, Kaffee und spätere Snacks
Getränke
- Apéro
- Wein, Bier und alkoholfreie Begleitung
- Pauschale, Konsumation oder Kostendach
- Bar nach dem Dinner
Ablauf
- Begrüssung und Reden
- Präsentation
- Musik oder Unterhaltung
- gewünschte Servicepausen
- Übergang zum offenen Teil
Je vollständiger das Briefing, desto belastbarer wird die Offerte. Wenn einzelne Punkte noch offen sind, kennzeichnen Sie sie ausdrücklich.
Häufige Fehler bei Weihnachtsmenüs für Firmen
Zu viele Optionen anbieten
Eine umfangreiche Auswahl erhöht Rückfragen und Verwechslungsrisiken. Wenige, gut geplante Varianten sind oft gastfreundlicher.
Vegetarisch und vegan gleichsetzen
Die Anforderungen unterscheiden sich. Erfassen Sie die gewählte Ernährungsform eindeutig und lassen Sie konkrete Speisen durch die Küche definieren.
Allergien informell sammeln
Zurufe, E-Mail-Ketten und Listen in Gruppenchats sind fehleranfällig und datenschutzrechtlich unpassend. Nutzen Sie einen zentralen, vertraulichen Prozess.
Den Apéro unterschätzen
Wenn Gäste direkt nach der Arbeit anreisen, muss der Auftakt zeitlich und mengenmässig zum Dinner passen. Zu wenig wirkt karg, zu viel beeinträchtigt den Hauptgang.
Reden ohne Küchenabstimmung planen
Spontane Verzögerungen können die Speisequalität beeinträchtigen. Programm und Service brauchen einen gemeinsamen Ablauf.
Beim Catering nur das Essen kalkulieren
Transport, Aufbau, Mobiliar, Geschirr, Personal, Technik, Reinigung und Entsorgung gehören zur vollständigen Lösung.
Weihnachtsmenü und Catering bei Parterre Basel anfragen
Das passende Weihnachtsmenü für Firmen hängt eng mit der gewählten Location zusammen. Während im PARK Lange Erlen ein naturnaher und persönlicher Rahmen im Vordergrund steht, verbindet Parterre One das Dinner mit Kultur und einem passenden Abendprogramm. Parterre Rialto wiederum ermöglicht es, Sitzung und Essen am selben Ort durchzuführen. Atlantis Basel bietet hingegen eine charakterstarke Kombination aus Gastronomie, Musik und Basler Nachtkultur. Mit Parterre Catering lässt sich das Weihnachtsessen zudem direkt im Unternehmen oder an einer externen Wunschlocation realisieren.
Über die zentrale Anfrage teilen Sie Datum, Gästezahl, Budget, gewünschtes Format sowie Ernährungsanforderungen einmalig mit. Anschliessend wird geprüft, welche Möglichkeiten realistisch zu Ihrem Team und Ihren Vorstellungen passen. Dadurch reduzieren sich parallele Abklärungen, während Menü, Raum, Getränke und Ablauf von Beginn an aufeinander abgestimmt werden können.
FAQ
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