Ein Weihnachtsessen zu planen, klingt zunächst überschaubar: Datum festlegen, Restaurant reservieren, Team einladen – fertig. In der Praxis kommen jedoch schnell weitere Fragen hinzu. Wie viele Personen nehmen tatsächlich teil? Welche Location passt zur Unternehmenskultur? Wie lassen sich vegetarische, vegane oder allergiebedingte Anforderungen berücksichtigen? Was ist im Budget enthalten? Braucht es zusätzlich einen Apéro, eine Ansprache, Musik oder ein Rahmenprogramm? Und nicht zuletzt: Wer behält am Abend den Überblick?
Wer ein Firmenweihnachtsessen plant, koordiniert deshalb nicht einfach nur eine Reservation. Vielmehr gestaltet er oder sie einen gemeinsamen Jahresabschluss, der Wertschätzung ausdrücken, Begegnungen ermöglichen und möglichst vielen Menschen im Team gefallen soll. Genau deshalb lohnt sich ein klarer und strukturierter Ablauf. Mit einer guten Planung werden Entscheidungen einfacher, Rückfragen seltener und kurzfristige Überraschungen deutlich unwahrscheinlicher.
Dieser Planungshelferführt Sie daher Schritt für Schritt durch die Organisation Ihres Weihnachtsessens. Dabei eignet er sich sowohl für kleine Teams als auch für grössere Unternehmen. Ebenso lässt er sich für ein klassisches Dinner, eine Kombination aus Essen und Party oder ein Weihnachtscatering am Firmenstandort einsetzen.
Wenn Sie Ihr Weihnachtsessen in Basel durchführen möchten, können Sie die einzelnen Planungsschritte zudem direkt als Briefing für eine Location oder eine professionelle Eventberatung verwenden. Dadurch werden Anforderungen frühzeitig geklärt, während gleichzeitig eine verlässliche Grundlage für Offerten, Entscheidungen und weitere Absprachen entsteht.
Kurzantwort:
Beginnen Sie sechs bis neun Monate vor dem Anlass mit Datum, Gästezahl, Budget und gewünschter Atmosphäre. Klären Sie danach Location, Verpflegung, Programm, Mobilität und Verantwortlichkeiten. Vier bis sechs Wochen vor dem Termin sollten Menü, Technik und Ablauf bestätigt sein; die finale Personenzahl folgt gemäss Vereinbarung mit dem Betrieb.
Warum eine frühe Planung den grössten Unterschied macht
Beliebte Termine für Firmenweihnachtsessen konzentrieren sich auf wenige Donnerstage und Freitage zwischen Ende November und Mitte Dezember. Viele Unternehmen suchen gleichzeitig nach einer gut erreichbaren Location, passenden Räumen und einem Angebot, das zum vorgesehenen Kostenrahmen passt. Wer früh beginnt, hat deshalb nicht nur mehr Auswahl beim Datum. Frühzeitige Anfragen schaffen auch Spielraum, verschiedene Formate zu prüfen und ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln.
Früh planen bedeutet allerdings nicht, jedes Detail bereits im Sommer festzulegen. Zunächst genügen fünf Eckdaten:
- ein bevorzugter Zeitraum mit ein oder zwei Alternativdaten,
- eine realistische Bandbreite für die Gästezahl,
- ein Budgetrahmen pro Person oder für den Gesamtanlass,
- die gewünschte Grundstimmung,
- besondere Anforderungen an Räume, Essen oder Programm.
Mit diesen Angaben kann eine Location einschätzen, welche Möglichkeiten grundsätzlich passen. Die Details lassen sich danach schrittweise präzisieren. Das ist effizienter, als gleichzeitig zahlreiche Restaurants mit unvollständigen Angaben anzuschreiben und später Angebote zu vergleichen, die unterschiedliche Leistungen enthalten.

Schritt 1: Ziel und Wirkung des Weihnachtsessens definieren
Bevor Sie nach einer Location suchen, sollten Sie klären, was der Anlass für Ihr Unternehmen leisten soll. Möchten Sie sich in erster Linie bei den Mitarbeitenden bedanken? Soll der Abend den Zusammenhalt stärken? Gibt es einen Jahresrückblick, Ehrungen oder wichtige Botschaften der Geschäftsleitung? Soll das Team entspannt essen oder nach dem Dinner weiterfeiern können?
Eine einfache Zielformulierung hilft bei allen weiteren Entscheidungen. Beispiele:
- «Wir möchten uns bei rund 40 Mitarbeitenden bedanken und einen persönlichen, unkomplizierten Abend verbringen.»
- «Unser internationales Team soll sich ausserhalb des Arbeitsalltags besser kennenlernen; das Format muss sprachlich niederschwellig sein.»
- «Wir verbinden den Jahresabschluss am Nachmittag mit einem festlichen Dinner am Abend.»
- «Nach einem guten Essen möchten wir gemeinsam Musik geniessen und feiern.»
Eine klare Zielsetzung verhindert, dass einzelne Ideen den Anlass unnötig aufblähen. Ein aufwendiges Unterhaltungsprogramm bietet beispielsweise kaum Mehrwert, wenn das Team vor allem Zeit für persönliche Gespräche möchte. Umgekehrt kann ein rein gesetztes Dinner jedoch zu ruhig wirken, falls eine lebendige Feier erwartet wird. Wer ein Weihnachtsessen plant, sollte deshalb zunächst die gewünschte Wirkung definieren und erst anschliessend die konkreten Leistungen festlegen. Dadurch entsteht ein stimmiger Anlass, der sowohl zu den Gästen als auch zu den Erwartungen des Unternehmens passt.
Schritt 2: Organisationsteam und Entscheidungswege festlegen
Bei kleineren Firmen liegt die Verantwortung häufig bei einer Person aus Marketing, HR, Administration oder Geschäftsleitung. Bei grösseren Anlässen sind mehrere Bereiche beteiligt. In beiden Fällen sollte früh feststehen, wer welche Rolle übernimmt.
Bewährt hat sich eine einfache Aufteilung:
- Projektleitung: zentrale Ansprechperson für Location und interne Koordination
- Freigabe: Person, die Budget und Angebot verbindlich genehmigt
- Gästeadministration: Einladungen, Anmeldungen, Abmeldungen und Ernährungsangaben
- Programm: Ansprache, Präsentation, Musik, Unterhaltung oder Ehrungen
- Kommunikation am Anlass: Kontaktperson für Betrieb, Technik und kurzfristige Fragen
Vermeiden Sie parallele Absprachen mit unterschiedlichen Ansprechpersonen. Wenn beispielsweise Menüfragen über HR, Technikfragen über das Marketing und Budgetfragen direkt über die Geschäftsleitung an den Betrieb gelangen, entstehen schnell Missverständnisse oder widersprüchliche Informationen. Bestimmen Sie deshalb eine zentrale Projektleitung, welche sämtliche Absprachen bündelt, Informationen koordiniert und getroffene Entscheidungen nachvollziehbar festhält. Dadurch bleiben Zuständigkeiten klar und der gesamte Planungsprozess wird effizienter.

Schritt 3: Termin und Alternativdaten bestimmen
Der perfekte Termin für alle existiert zwar nur selten, dennoch lässt sich die Teilnahmequote mit einem strukturierten Vorgehen deutlich erhöhen. Prüfen Sie deshalb zunächst Ferien, wichtige Projekttermine, Schichtpläne sowie bereits bekannte Firmenanlässe. Anschliessend empfiehlt sich eine kurze interne Terminabfrage mit maximal drei Optionen. Diese ist in der Regel sinnvoller als eine offene Umfrage mit zahlreichen Daten, da sie die Entscheidung vereinfacht und schneller zu einem klaren Ergebnis führt.
Für die Auswahl können folgende Kriterien helfen:
- Passt der Wochentag zu Arbeitszeiten und Heimweg?
- Müssen Mitarbeitende am nächsten Morgen früh arbeiten?
- Sind Teilzeitmitarbeitende oder Schichtteams gut einbezogen?
- Gibt es saisonale Spitzen oder Abschlussarbeiten?
- Ist ein Termin im November organisatorisch entspannter als im Dezember?
Auch ein späteres Weihnachtsessen im Januar kann durchaus eine sinnvolle Lösung sein. Zu diesem Zeitpunkt sind die Kalender häufig weniger dicht, sodass eine grössere Auswahl an verfügbaren Daten besteht. Gleichzeitig bietet der Anlass die Möglichkeit, gemeinsam und motiviert ins neue Jahr zu starten.
Entscheidend ist daher nicht, dass die Feier zwingend vor Weihnachten stattfindet. Viel wichtiger ist vielmehr, dass möglichst viele Teammitglieder teilnehmen können und der Anlass seinen eigentlichen Zweck erfüllt.
Sobald Sie eine Location anfragen, geben Sie ein Wunschdatum und mindestens eine Alternative an. Das erhöht die Chance, schnell einen passenden Vorschlag zu erhalten. Auf der zentralen Seite von Parterre Basel können Sie mit einer Anfrage mehrere Locations und Formate für ein Weihnachtsessen in Basel prüfen lassen.
Schritt 4: Gästezahl realistisch einschätzen
Die Gästezahl beeinflusst sowohl die Raumwahl und Bestuhlung als auch die Menüform, Personalplanung und Kosten. Zu Beginn ist zwar eine grobe Schätzung ausreichend, dennoch sollte diese möglichst realistisch ausfallen. Verwenden Sie deshalb, wenn möglich, die Erfahrungswerte vergangener Firmenanlässe. Wenn von 100 eingeladenen Personen üblicherweise 75 bis 85 teilnehmen, muss die erste Anfrage beispielsweise nicht vorsorglich für 120 Personen erfolgen. Dadurch erhalten Sie realistischere Angebote und vermeiden unnötig hohe Kosten.
Klären Sie dabei:
- Sind nur Mitarbeitende eingeladen oder auch Partnerinnen und Partner?
- Werden externe Gäste, Verwaltungsrat oder ehemalige Mitarbeitende einbezogen?
- Gibt es mehrere Standorte oder Schichten?
- Nehmen Lernende, Praktikantinnen und Praktikanten sowie temporäre Mitarbeitende teil?
- Ist die Teilnahme kostenlos oder wird ein Beitrag erhoben?
Formulieren Sie bei der Anfrage eine Bandbreite, zum Beispiel «voraussichtlich 55 bis 70 Personen». Fragen Sie gleichzeitig, bis wann die verbindliche Personenzahl gemeldet werden muss und welche Bedingungen bei späteren Änderungen gelten. So vermeiden Sie falsche Erwartungen auf beiden Seiten.
Schritt 5: Budget vollständig und vergleichbar aufbauen
Legen Sie zunächst fest, welche Leistungen im Angebot enthalten sein müssen. Ein auf den ersten Blick günstiges Menü kann nämlich durch zusätzliche Kosten für Getränke, Raummiete, Technik, Personal oder Verlängerungsstunden deutlich teurer werden.
Berücksichtigen Sie deshalb mindestens folgende Positionen:
- Apéro und Häppchen
- Menü, Buffet oder Flying Dinner
- alkoholische und alkoholfreie Getränke
- Raummiete oder Mindestkonsumation
- Service- und Eventpersonal
- Technik für Reden, Präsentationen oder Musik
- Dekoration und Raumgestaltung
- Unterhaltung, DJ oder Live-Musik
- Transport oder Beiträge an den Heimweg
- Geschenke
- Reserve für Änderungen und zusätzlichen Konsum
Legen Sie ausserdem fest, ob der Betrieb sämtliche Getränke übernimmt, mit Getränkebons arbeitet oder bestimmte Getränkekategorien ausschliesst. Dadurch bleibt das Budget besser kontrollierbar, während sich die Regelung gleichzeitig gastfreundlich gestalten lässt.
Damit verschiedene Angebote fair verglichen werden können, sollten Sie diese jedoch nicht nur anhand des Endbetrags beurteilen. Stellen Sie stattdessen die einzelnen Leistungen Schritt für Schritt gegenüber. So erkennen Sie schneller, welche Kosten bereits enthalten sind und bei welchen Positionen zusätzliche Ausgaben entstehen können.
Schritt 6: Das passende Format wählen
Nicht jedes Team wünscht sich denselben Abend. Ein gutes Format passt zur Gruppengrösse, Unternehmenskultur und erwarteten Dynamik. Für Firmenweihnachtsessen haben sich vier Grundformen etabliert:
Klassisches Weihnachtsessen
Ein Apéro, ein saisonales Dinner und ausreichend Zeit für Gespräche. Dieses Format wirkt persönlich, wertschätzend und ist für viele Teams gut zugänglich. Es eignet sich besonders, wenn Kulinarik und Austausch im Mittelpunkt stehen.
Dinner mit anschliessendem Abendprogramm
Nach dem Essen geht es an die Bar, zu Musik, einem Konzert oder einer Party. Das Format schafft einen klaren Übergang vom offiziellen Teil zur lockeren Feier. Es passt zu Teams, die gemeinsam länger bleiben und den Jahresabschluss lebendig gestalten möchten.
Sitzung, Workshop und Dinner
Der geschäftliche Jahresabschluss findet am Nachmittag statt; danach wechselt die Gruppe in den festlichen Teil. Der Vorteil: Anreise, Räume, Technik und Gastronomie werden an einem Ort koordiniert. Das Parterre Rialto verbindet beispielsweise Seminarinfrastruktur und Restaurant und eignet sich deshalb für diese Kombination.
Catering im Unternehmen
Wenn der eigene Standort Teil des Erlebnisses sein soll oder eine externe Location bereits vorhanden ist, bringt ein professionelles Catering das Weihnachtsessen dorthin. Je nach räumlichen Möglichkeiten kommen Apéro riche, Buffet, gesetztes Essen oder Flying Dinner infrage.
Eine Übersicht der Formate für Firmenweihnachtsessen unterstützt Sie bei der ersten Einordnung.
Schritt 7: Location nach Atmosphäre und Funktion auswählen
Die Location prägt den Charakter des Abends stärker als einzelne Dekorationselemente. Achten Sie deshalb nicht nur auf Kapazität und Preis. Fragen Sie sich, ob der Ort zu Ihrem Team und zur geplanten Dramaturgie passt.
Wichtige Kriterien sind:
- Atmosphäre: naturnah, urban, klassisch, kulturell oder exklusiv
- Erreichbarkeit mit öffentlichem Verkehr
- Möglichkeiten für einen sicheren Heimweg
- Barrierearmer Zugang und zugängliche Sanitäranlagen
- Raumgrösse und Akustik
- separater Bereich oder exklusive Nutzung
- Platz für Apéro, Dinner und Programm
- technische Infrastruktur
- Garderobe
- zeitliche Vorgaben und mögliche Verlängerung
Parterre Basel bündelt unterschiedliche Charaktere und bietet dadurch für verschiedene Anlässe die passende Umgebung. Während der PARK Lange Erlen mit einer ruhigen Lage im Grünen überzeugt, verbindet das Parterre One Gastronomie und Kultur im urbanen Kleinbasel. Das Parterre Rialto eignet sich hingegen besonders für die Kombination aus Meeting und Dinner. Wer Musik, Basler Nachtkultur und eine Feier mit eigenständigem Charakter sucht, findet mit dem Atlantis Basel die passende Location. Darüber hinaus realisiert Parterre Catering den Anlass direkt am Firmenstandort oder an einer externen Wunschlocation.
Schritt 8: Menü und Getränke mit Blick auf alle Gäste planen
Das Essen ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses – soll aber niemanden ausschliessen. Erfassen Sie deshalb bei der Anmeldung nicht nur «vegetarisch ja oder nein». Fragen Sie strukturiert nach veganer Ernährung, medizinisch relevanten Allergien und Unverträglichkeiten sowie weiteren zwingenden Anforderungen. Persönliche Angaben sollten nur an die Stellen weitergegeben werden, die sie für die Planung benötigen.
Für die Menüwahl sind folgende Fragen nützlich:
- Soll das Essen gesetzt, als Buffet, Apéro riche oder Flying Dinner serviert werden?
- Wie viel Zeit steht für das Dinner zur Verfügung?
- Müssen Programmteile zwischen den Gängen stattfinden?
- Wie werden alkoholfreie Alternativen sichtbar und attraktiv angeboten?
- Gibt es Kinder oder besondere Gästegruppen?
- Soll das Menü regional, klassisch, modern oder international wirken?
Teilen Sie Anforderungen frühzeitig mit. Nicht jede Küche kann jede Variante spontan gleichwertig umsetzen. Eine Voranmeldung ermöglicht bessere Alternativen und einen reibungsloseren Service. Im finalen Ablauf sollte zudem klar sein, wer vor Ort Fragen zu Allergien oder Menüvarianten beantwortet.
Schritt 9: Programm mit einem klaren Rhythmus gestalten
Ein Weihnachtsessen braucht nicht zwingend ein grosses Rahmenprogramm. Es braucht jedoch einen nachvollziehbaren Ablauf. Zu viele Reden, Spiele und Überraschungen können Gespräche unterbrechen und den Service erschweren. Zu wenig Orientierung kann wiederum dazu führen, dass Gäste nicht wissen, wann der offizielle Teil beginnt oder endet.
Ein bewährter Rhythmus könnte so aussehen:
- 18.00 Uhr: Eintreffen und Apéro
- 18.40 Uhr: Begrüssung
- 19.00 Uhr: Dinner
- 20.30 Uhr: kurzer Jahresrückblick oder Ehrungen
- 21.00 Uhr: Dessert und Übergang zum offenen Teil
- ab 21.30 Uhr: Bar, Musik oder freie Gespräche
Planen Sie für Ansprachen lieber zehn konzentrierte Minuten als mehrere lange Beiträge. Technische Präsentationen sollten vorab getestet werden. Wenn ein DJ, eine Band oder eine andere Unterhaltung vorgesehen ist, müssen Aufbau, Soundcheck, Lautstärke, Pausen und Abbau mit der Location abgestimmt sein.
Das Programm sollte unterschiedliche Bedürfnisse respektieren. Nicht alle Mitarbeitenden möchten auf eine Bühne, an einem Wettbewerb teilnehmen oder bis spät in die Nacht feiern. Gute Firmenanlässe bieten gemeinsame Momente, lassen aber Raum für freiwillige Beteiligung und einen unkomplizierten Abschied. Allergien oder Menüvarianten beantwortet.
Schritt 10: Einladung und Anmeldeprozess vereinfachen
Eine gute Einladung beantwortet die wichtigsten Fragen sofort:
- Was wird gefeiert?
- Wann beginnt und endet der offizielle Teil?
- Wo findet das Weihnachtsessen statt?
- Wie erfolgt die Anreise?
- Bis wann ist eine Anmeldung erforderlich?
- Dürfen Begleitpersonen teilnehmen?
- Welche Angaben zu Ernährung oder Barrierefreiheit werden benötigt?
- An wen können sich Mitarbeitende bei Fragen wenden?
Nutzen Sie einen zentralen Anmeldeweg. Ein kurzes Onlineformular ist bei grösseren Gruppen meist effizienter als Antworten per E-Mail. Setzen Sie eine klare Frist und senden Sie kurz davor eine Erinnerung. Nach Ablauf der Frist sollte die Liste bereinigt und mit der vereinbarten Meldung an den Betrieb abgeglichen werden.
Kommunizieren Sie zudem, wie mit kurzfristigen Abmeldungen umzugehen ist. Niemand soll aus gesundheitlichen Gründen erscheinen müssen. Gleichzeitig hilft ein transparenter Hinweis, dass für bestätigte Gäste bereits Kosten entstehen können.
Schritt 11: Details vier bis sechs Wochen vorher bestätigen
Spätestens vier bis sechs Wochen vor dem Termin sollte aus der Planung ein verbindliches Produktionsbriefing werden. Prüfen Sie gemeinsam mit dem Betrieb:
- aktuelle Gästezahl und Termin für die finale Meldung,
- Raum und Bestuhlungsplan,
- Start, Essenszeiten und geplantes Ende,
- Menüvarianten und Ernährungsanforderungen,
- Getränkeregelung,
- Technik und Anschlüsse,
- Dekoration, Beschilderung und Branding,
- Anlieferung von Geschenken oder Material,
- Kontaktpersonen und Mobilnummern,
- Zahlungs- und Rechnungsmodalitäten,
- Stornierungs- und Änderungsbedingungen.
Erstellen Sie daraus einen Ablauf auf einer Seite. Darin stehen Uhrzeit, Programmpunkt, Verantwortlichkeit und benötigte Infrastruktur. Diese Übersicht muss nicht aufwendig gestaltet sein. Sie soll sicherstellen, dass Geschäftsleitung, Organisation, Technik und Gastronomie vom gleichen Ablauf ausgehen.
Führen Sie ein kurzes Abschlussgespräch mit allen intern Beteiligten.
- Wer bringt die Präsentation?
- Wer hält die Ansprache?
- Wer nimmt Geschenke mit?
- Wer entscheidet bei einer kurzfristigen Programmänderung?
Wichtig ist jedoch, je konkreter diese Fragen vorher beantwortet sind, desto entspannter bleibt der Abend.
Schritt 12: Durchführung, Nachbereitung und Lernen
Am Veranstaltungstag sollte die interne Hauptverantwortung nicht gleichzeitig jede operative Aufgabe übernehmen. Delegieren Sie Geschenke, Gästeliste und Präsentation, damit die Projektleitung für die Location erreichbar bleibt und selbst am Anlass teilnehmen kann.
Treffen Sie 30 bis 45 Minuten vor dem offiziellen Beginn ein. Ein kurzer Rundgang genügt, um Raum, Mikrofon, Präsentation, Sitzordnung, Menükennzeichnung und Ablauf zu prüfen.
Teilen Sie zudem Änderungen sofort der verantwortlichen Person im Betrieb mit, statt sie einzeln mit Servicepersonal zu klären.
Nach dem Anlass lohnt sich eine kompakte Auswertung mit drei Fragen:
- Was hat organisatorisch besonders gut funktioniert?
- Wo entstanden unnötige Rückfragen, Wartezeiten oder Kosten?
- Was soll beim nächsten Firmenweihnachtsessen beibehalten oder geändert werden?
Halten Sie Angebot, Gästezahl, Ablauf und Learnings zentral fest. Ein kurzer Dank an Mitarbeitende, Location und interne Helferinnen und Helfer rundet die Kommunikation ab.
Kompakte Zeitplanung für Ihr Firmenweihnachtsessen
Sechs bis neun Monate vorher
- Ziel, Budgetrahmen und Organisation festlegen
- zwei bis drei Daten bestimmen
- Gästezahl schätzen
- Location oder zentrale Eventberatung anfragen
Drei bis fünf Monate vorher
- Angebot prüfen und bestätigen
- Format, Raum und Grundablauf festlegen
- Menü- und Programmrichtung bestimmen
- interne Kommunikation vorbereiten
Sechs bis zehn Wochen vorher
- Einladung versenden
- Anmeldungen und Ernährungsangaben erfassen
- Technik, Unterhaltung und Dekoration koordinieren
- Transport und Heimweg kommunizieren
Zwei bis vier Wochen vorher
- Gästezahl aktualisieren
- Ablauf finalisieren
- Reden, Präsentation und Zuständigkeiten bestätigen
- Material und Geschenke vorbereiten
In der letzten Woche
- finale Anzahl gemäss Vereinbarung melden
- Kontaktliste und Ablauf verteilen
- letzte Änderungen bündeln
- Technikdateien zusätzlich offline mitnehmen
Nach dem Anlass
- Rechnungen prüfen
- Feedback und Learnings dokumentieren
- Dankesnachricht versenden
- Unterlagen für das nächste Jahr archivieren
Häufige Planungsfehler – und wie Sie sie vermeiden
Zu spät mit der Suche beginnen
Wenn nur noch ein einziges Datum infrage kommt, sinkt die Auswahl an passenden Locations deutlich. Beginnen Sie deshalb frühzeitig mit der Planung oder prüfen Sie alternativ bewusst Termine im November und Januar.
Angebote nur nach dem Menüpreis vergleichen
Entscheidend ist der Gesamtumfang. Getränke, Raum, Technik, Personal und Zusatzstunden müssen vergleichbar ausgewiesen sein.
Zu viele Personen entscheiden lassen
Feedback ist sinnvoll, aber nicht jede Einzelfrage braucht eine Abstimmung. Definieren Sie daher das Ziel, Entscheidungsverantwortung und Freigabegrenzen.
Ernährungsanforderungen erst am Abend klären
Erfassen und übermitteln Sie zwingende Anforderungen rechtzeitig. So können Küche und Service gleichwertige Lösungen vorbereiten.
Das Programm überladen
Ein Weihnachtsessen ist kein ganztägiger Kongress. Setzen Sie wenige, gut vorbereitete Programmpunkte und lassen Sie genügend Raum für Begegnung.
Keinen Plan für den Heimweg haben
Kommunizieren Sie Haltestellen, Nachtverbindungen, Taxioptionen oder interne Regelungen. Ein verantwortungsvoller Abschluss gehört zur Eventplanung.
Weihnachtsessen in Basel zentral und persönlich planen
Wenn Sie ein Weihnachtsessen planen, müssen Sie nicht jede Location einzeln recherchieren. Stattdessen bündelt Parterre Basel mehrere Betriebe mit unterschiedlicher Atmosphäre sowie ein vielseitiges Cateringangebot in einer zentralen Anfrage. Sie teilen zunächst das gewünschte Datum, die Gruppengrösse, den Budgetrahmen und das bevorzugte Format mit. Anschliessend wird geprüft, welche Möglichkeiten am besten zu Ihrem Team und den Anforderungen Ihres Anlasses passen. Dadurch sparen Sie Zeit, reduzieren den Koordinationsaufwand und erhalten schneller eine passende Lösung.
Zur Auswahl stehen ein Weihnachtsessen im Grünen im PARK Lange Erlen, ein urbanes Dinner mit Abendprogramm im Parterre One, die Kombination aus Sitzung und Essen im Parterre Rialto, eine Feier mit Musik- und Kulturgeschichte im Atlantis Basel oder ein individuell geplantes Parterre Catering an Ihrem Standort.
Informieren Sie sich über den Ablauf von der Anfrage bis zum Fest oder senden Sie direkt Ihre Eckdaten.
FAQ
Wichtige Links
Weihnachtsessen in Basel
Passende Location für das Weihnachtsessen
Formate für Firmenweihnachtsessen
Weihnachtsessen unverbindlich anfragen
Basel Tourismus, offizielle Informationen zur Weihnachtszeit
SBB, Fahrplan für die An- und Rückreise
