Die Frage nach den Kosten eines Firmenweihnachtsessens steht bei der Planung fast immer am Anfang. Eine pauschale Antwort ist trotzdem wenig hilfreich. Ein gemeinsames Dinner für zwölf Personen, eine exklusive Feier mit Bar und DJ oder ein Weihnachtscatering für 150 Mitarbeitende unterscheiden sich nicht nur im Gesamtpreis. Auch die enthaltenen Leistungen, der Personalaufwand und die organisatorischen Anforderungen sind grundlegend verschieden.
Für eine zuverlässige Kalkulation braucht es deshalb mehr als einen Menüpreis. Relevant sind unter anderem Apéro, Getränke, Raum, Technik, Service, Dekoration, Unterhaltung und mögliche Zusatzstunden. Hinzu kommen Entscheidungen, die auf den ersten Blick klein wirken, das Budget aber deutlich beeinflussen können: Ist die Location exklusiv reserviert? Werden alle Getränke übernommen? Gibt es ein gesetztes Menü oder ein Flying Dinner? Findet der Anlass an einem stark nachgefragten Datum statt? Wie lange dauert die Veranstaltung? Dieser Guide zeigt, wie Sie die Kosten eines Firmenweihnachtsessens vollständig erfassen, Angebote fair vergleichen und Ihr Budget dort einsetzen, wo es für die Gäste den grössten Unterschied macht. Die genannten Rechenbeispiele sind Planungsmodelle und keine Preisangaben von Parterre Basel. Ein verbindlicher Preis entsteht immer aus dem konkreten Anlass.
Kurzantwort:
Die Kosten eines Firmenweihnachtsessens setzen sich typischerweise aus Verpflegung, Getränken, Raum, Personal, Technik, Programm und Reserve zusammen. Definieren Sie zuerst ein Gesamtbudget und einen Zielbetrag pro teilnehmende Person. Lassen Sie sich danach eine Offerte erstellen, in der enthaltene und optionale Leistungen klar getrennt ausgewiesen sind.
Warum ein Preis pro Person allein nicht genügt
Ein Betrag pro Person ist eine gute Steuerungsgrösse. Er erlaubt einen schnellen Vergleich verschiedener Formate und hilft, die Gästezahl mit dem Gesamtbudget zu verbinden. Trotzdem kann derselbe Pro-Kopf-Betrag sehr unterschiedliche Leistungen abdecken.
Beispiel: Angebot A enthält ein Drei-Gang-Menü, aber keine Getränke, Technik oder Raumnutzung. Angebot B wirkt auf den ersten Blick teurer, umfasst jedoch Apéro, Menü, einen definierten Getränkerahmen, Raum und Service bis zu einer vereinbarten Uhrzeit. Werden beim ersten Angebot alle Zusatzkosten ergänzt, kann sich die Reihenfolge verändern.
Fragen Sie bei jedem Angebot:
- Welche Speisen sind enthalten?
- Welche Getränke sind enthalten und für welchen Zeitraum?
- Gibt es eine Raummiete oder Mindestkonsumation?
- Wie lange sind Service und Raumnutzung eingeschlossen?
- Welche Technik steht zur Verfügung?
- Welche Leistungen sind obligatorisch und welche optional?
- Welche Kosten entstehen bei einer Verlängerung?
- Wie werden Änderungen der Gästezahl behandelt?
- Sind Mehrwertsteuer und weitere Abgaben im ausgewiesenen Betrag enthalten?
Die Kosten eines Firmenweihnachtsessens werden erst transparent, wenn der Leistungsumfang eindeutig ist. Ein vollständiges Angebot ist für die interne Freigabe wertvoller als ein tiefer Richtpreis mit vielen offenen Positionen.

Schritt 1: Gesamtbudget und Budget pro Person festlegen
Beginnen Sie mit zwei Zahlen: dem maximalen Gesamtbudget und einem angestrebten Betrag pro effektiv teilnehmende Person. Beide Werte sind wichtig. Das Gesamtbudget schützt die Jahresplanung, während der Pro-Kopf-Wert verschiedene Gästezahlen vergleichbar macht.
Die Grundformel lautet:
Verfügbares Eventbudget ÷ erwartete Anzahl Gäste = Zielbudget pro Person
Angenommen, für den Anlass stehen CHF 9’000 zur Verfügung und Sie erwarten 60 Teilnehmende. Daraus ergibt sich ein Zielbudget von CHF 150 pro Person. Dieser Betrag muss alle geplanten Leistungen abdecken – nicht nur das Essen.
Planen Sie zusätzlich eine Reserve von ungefähr fünf bis zehn Prozent des Gesamtbudgets. Sie kann spätere Anpassungen, zusätzliche Menüvarianten, Technikbedarf, kurzfristige Programmentscheide oder einen leicht höheren Getränkekonsum auffangen. Wie hoch die Reserve sein sollte, hängt von der Planungssicherheit ab. Ein einfaches Dinner mit fixem Menü ist besser kalkulierbar als ein langer Abend mit offenem Barbetrieb und wechselnder Gästezahl.
Wenn der interne Budgetbetrag nicht pro teilnehmende, sondern pro angestellte Person gesprochen wurde, müssen Sie dies ebenfalls klären. Bei freiwilligen Anlässen liegt die tatsächliche Teilnahme oft unter der Zahl aller Mitarbeitenden. Die Kalkulationsbasis sollte deshalb schriftlich festgehalten werden.gen definieren.
Die sieben wichtigsten Kostenblöcke
1. Essen
Das kulinarische Angebot bildet meist einen grossen Teil des Budgets. Preis und Aufwand hängen von Format, Anzahl Gänge, Zutaten, Servierform und individuellen Varianten ab.
Mögliche Formate sind:
- saisonales Menü am Tisch,
- Buffet,
- Apéro riche,
- Flying Dinner,
- Sharing-Konzept,
- Kombination aus Apéro, Hauptgang und Dessert.
Ein gesetztes Menü bietet einen klaren Ablauf und ist bei grösseren Gruppen gut planbar. Ein Buffet kann mehr Auswahl ermöglichen, braucht aber Platz, Logistik und eine passende Wegeführung. Ein Flying Dinner fördert Bewegung und Austausch, ist jedoch personalintensiver. Die günstigste Variante ist nicht automatisch die beste: Entscheidend ist, welches Format zum Ziel und zur Raumstruktur passt.
Ernährungsvarianten sollten möglichst früh definiert werden. Eine vegetarische oder vegane Alternative ist heute ein selbstverständlicher Bestandteil einer inklusiven Planung. Medizinisch relevante Allergien und Unverträglichkeiten müssen konkret mit dem Betrieb geklärt werden. Späte Einzelwünsche können zusätzlichen Aufwand verursachen oder die Qualität der Alternative einschränken.

2. Getränke
Getränke sind einer der am häufigsten unterschätzten Budgetposten. Der Konsum hängt von Dauer, Anlassart, Teamkultur, Menü und angebotener Auswahl ab. Eine klare Regelung schafft sowohl Gastfreundschaft als auch Kostensicherheit.
Mögliche Modelle:
- definierte Getränkepauschale,
- ausgewählte Weine, Bier und alkoholfreie Getränke auf Rechnung,
- Konsumationsgutscheine,
- Getränke bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt,
- Firmenübernahme während des Dinners, individuelle Bezahlung danach,
- offene Bar mit vorgängig definiertem Kostendach.
Attraktive alkoholfreie Optionen sollten nicht als Nebensache behandelt werden. Wasser, Softdrinks, alkoholfreies Bier, Mocktails oder passende Begleitgetränke ermöglichen allen Gästen eine gleichwertige Teilnahme und unterstützen einen verantwortungsvollen Anlass.
Fragen Sie, ob Kaffee, Mineralwasser, Apérogetränke und Digestif im Angebot enthalten sind. Klären Sie auch, wie angebrochene Flaschen, Spezialbestellungen und Zusatzkonsum nach dem offiziellen Teil verrechnet werden. oder die Qualität der Alternative einschränken.
3. Raum und Exklusivität
Bei einem reservierten Tisch im regulären Restaurantbetrieb entstehen andere Kosten als bei einem separaten Raum oder einer exklusiv genutzten Location. Exklusivität bedeutet, dass der Betrieb Kapazität blockiert und teilweise zusätzliche Auf- und Abbauarbeiten übernimmt. Dafür erhalten Unternehmen mehr Freiheit bei Ablauf, Branding, Musik und Reden.
Mögliche Raumkosten werden unterschiedlich strukturiert:
- feste Raummiete,
- Mindestkonsumation,
- Kombination aus Miete und Gastronomie,
- exklusive Nutzung ab einer bestimmten Gästezahl,
- Zuschlag für Auf- und Abbauzeiten.
Prüfen Sie, ob Garderobe, Mobiliar, Standardbestuhlung, Reinigung und Grunddekoration enthalten sind. Wenn mehrere Räume genutzt werden – etwa für Sitzung, Apéro und Dinner –, sollte ersichtlich sein, welche Bereiche für welchen Zeitraum reserviert sind.
4. Personal und Veranstaltungsdauer
Service, Küche, Bar, Technik, Sicherheit und Reinigung sind Teil eines professionellen Events. In vielen Angeboten ist der normale Personalaufwand bis zu einer vereinbarten Uhrzeit enthalten. Verlängert sich der Anlass, können zusätzliche Stunden oder Nachtzuschläge anfallen.
Die Dauer beeinflusst daher die Kosten eines Firmenweihnachtsessens deutlich. Ein Anlass von 18.00 bis 22.30 Uhr lässt sich anders planen als ein Dinner mit Party bis 02.00 Uhr. Definieren Sie einen offiziellen Teil und einen möglichen verlängerten Teil. So kann der Betrieb Personal und Leistungen korrekt kalkulieren.
Bei grösseren oder exklusiven Feiern können weitere Funktionen erforderlich sein:
- Eventleitung,
- zusätzliches Barpersonal,
- Garderobenbetreuung,
- technische Betreuung,
- Sicherheitsdienst,
- Auf- und Abbaupersonal.
Diese Leistungen sind nicht «Nebenkosten», sondern tragen direkt zu einem reibungslosen und sicheren Ablauf bei.
5. Technik
Für eine kurze Ansprache reicht je nach Raum möglicherweise ein Mikrofon. Präsentationen, Videos, Live-Musik oder ein DJ benötigen weitere Infrastruktur. Klären Sie, was vorhanden ist und wer Bedienung, Aufbau und Test übernimmt.
Typische Positionen:
- Mikrofon und Lautsprecher,
- Bildschirm, Beamer oder Leinwand,
- Adapter und Signalübertragung,
- Bühnen- oder Ambientelicht,
- DJ-Technik,
- technische Betreuung,
- zusätzliche Stromanschlüsse,
- WLAN-Anforderungen.
Eine eigene Musikanlage mitzubringen wirkt zunächst günstiger, kann jedoch zu Problemen mit Anschlüssen, Lautstärke, Sicherheit oder Aufbauzeiten führen. Stimmen Sie Fremdtechnik immer mit der Location ab. Für einen wichtigen Programmpunkt lohnt sich ein Techniktest.
6. Programm und Unterhaltung
Ein Firmenweihnachtsessen kann ohne externes Programm sehr gelungen sein. Wenn Unterhaltung vorgesehen ist, sollte sie die gewünschte Atmosphäre stärken. Die Preisspanne zwischen einer internen Playlist, einem DJ, Live-Musik oder einer professionellen Show ist gross.
Berücksichtigen Sie neben dem Honorar:
- Vermittlungs- oder Produktionsaufwand,
- Technik und Soundcheck,
- Verpflegung der auftretenden Personen,
- Anreise und Transport,
- Garderobe oder Backstage-Bereich,
- Rechte und Bewilligungen, sofern relevant,
- zusätzliche Eventdauer.
Bei Parterre One und Atlantis Basel ist Musik Teil der Identität der Orte. Je nach Datum und Anlass kann ein bestehendes Kulturprogramm eine interessante Verbindung aus Dinner und Abendgestaltung ermöglichen. Alternativ können passende Musikerinnen, Musiker oder DJs individuell organisiert werden. Verfügbarkeit und Kosten werden für den konkreten Anlass geprüft.
7. Dekoration, Geschenke und Mobilität
Diese Positionen werden häufig ausserhalb der Locationofferte geführt und gehen deshalb in der Gesamtbetrachtung vergessen.
Mögliche Ausgaben:
- Tischdekoration und Blumen,
- personalisierte Menükarten oder Namensschilder,
- Firmenbranding,
- Geschenke für Mitarbeitende,
- Fotografie,
- Shuttle, Taxigutscheine oder ÖV-Beiträge,
- Hotelzimmer für auswärtige Gäste,
- Verpackung und Versand von Geschenken.
Prüfen Sie, welche Dekoration bereits vorhanden ist. In einer charakterstarken Location kann eine reduzierte Gestaltung hochwertiger wirken als ein umfangreiches zusätzliches Konzept. Investieren Sie nur dort, wo es die Wirkung des Abends tatsächlich verbessert.
Drei beispielhafte Budgetmodelle
Die folgenden Modelle zeigen die Kalkulationslogik. Sie sind keine Preisangebote und keine Preisempfehlungen von Parterre Basel.
Modell A: Persönliches Teamdinner
Ausgangslage: 24 Personen, Apéro, gesetztes Dinner, definierte Getränkeauswahl, keine externe Unterhaltung.
Sinnvolle Budgetverteilung:
- 55 bis 65 Prozent für Essen,
- 20 bis 30 Prozent für Getränke,
- 5 bis 10 Prozent für Raum und Zusatzleistungen,
- 5 bis 10 Prozent Reserve.
Der Schwerpunkt liegt auf Kulinarik und Gesprächen. Eine bestehende Raumstimmung und eine kurze interne Ansprache ersetzen ein aufwendiges Programm.
Modell B: Dinner mit anschliessender Party
Ausgangslage: 70 Personen, Apéro, Dinner, Bar, DJ oder Musikprogramm, längere Veranstaltungsdauer.
Sinnvolle Budgetverteilung:
- 40 bis 50 Prozent für Essen,
- 20 bis 25 Prozent für Getränke,
- 10 bis 15 Prozent für Raum und Personal,
- 10 bis 15 Prozent für Technik und Unterhaltung,
- 5 bis 10 Prozent Reserve.
Durch die längere Dauer steigen Getränke-, Personal- und Technikaufwand. Eine klare Barbeschränkung oder ein definiertes Kostendach verbessert die Planungssicherheit.
Modell C: Weihnachtscatering im Unternehmen
Ausgangslage: 120 Personen, Apéro riche oder Flying Dinner am Firmenstandort, Getränke, mobiles Servicekonzept.
Sinnvolle Budgetverteilung:
- 45 bis 55 Prozent für Essen,
- 15 bis 25 Prozent für Getränke,
- 15 bis 20 Prozent für Personal und Logistik,
- 5 bis 10 Prozent für Mobiliar, Material und Technik,
- 5 bis 10 Prozent Reserve.
Beim Catering entfällt möglicherweise eine externe Raummiete, dafür entstehen Logistik-, Transport- und Aufbaukosten. Auch Infrastruktur am Standort – Küche, Kühlung, Strom, Wasser, Entsorgung und Mobiliar – muss geprüft werden.
So vergleichen Sie Offerten fair
Erstellen Sie eine einfache Vergleichsmatrix. Jede Offerte wird nach denselben Positionen geprüft:
- Gesamtpreis bei identischer Gästezahl
- Preis pro Person
- enthaltene Speisen
- enthaltene Getränke
- Raum und Nutzungsdauer
- Personal und Servicezeiten
- Technik
- Programm
- Zusatzkosten und Verlängerung
- Zahlungs-, Änderungs- und Stornierungsbedingungen
Kennzeichnen Sie offene Punkte, statt Annahmen zu treffen. Wenn Angebot A eine Getränkepauschale enthält und Angebot B Getränke nach Konsumation verrechnet, sind die Beträge nicht direkt vergleichbar. Bitten Sie um eine Variante mit möglichst gleichem Leistungsumfang.
Bewerten Sie neben dem Preis auch:
- Passt die Location zum Team?
- Wie gut ist sie erreichbar?
- Ist die Beratung klar und verbindlich?
- Wie flexibel kann auf Änderungen reagiert werden?
- Sind Verantwortlichkeiten und Leistungen verständlich?
- Reduziert das Angebot den internen Organisationsaufwand?
Zeit ist ebenfalls ein Kostenfaktor. Eine zentrale Anfrage, persönliche Beratung und koordinierte Leistungen können intern mehrere Recherche- und Abstimmungsstunden einsparen.
Wo sparen sinnvoll ist – und wo nicht
Sinnvoll sparen
Alternativdatum wählen: Termine im November, unter der Woche oder im Januar können mehr Auswahl bieten.
Format vereinfachen: Ein starker Apéro und ein gutes Dinner benötigen nicht zwingend eine zusätzliche Show.
Bestehende Atmosphäre nutzen: Eine charaktervolle Location reduziert den Bedarf an Dekoration.
Getränke klar definieren: Eine abgestimmte Auswahl ist planbarer als eine unbegrenzte offene Bar.
Ablauf straffen: Kürzere Veranstaltungszeiten reduzieren Personal- und Zusatzstunden.
Eine Location mit mehreren Funktionen wählen: Sitzung, Dinner und Programm an einem Ort sparen Transfers und Koordination.
Nicht am falschen Ort sparen
Zu wenig Servicepersonal: Lange Wartezeiten und unklare Abläufe beeinträchtigen den gesamten Abend.
Ungeeigneter Raum: Eine zu grosse oder zu kleine Fläche lässt sich mit Dekoration kaum ausgleichen.
Mangelhafte Technik: Wenn eine wichtige Rede oder Präsentation nicht verständlich ist, verliert der Programmpunkt seine Wirkung.
Ernährungsalternativen: Eine lieblose Ersatzlösung vermittelt betroffenen Mitarbeitenden mangelnde Wertschätzung.
Sicherer Heimweg: Verantwortungsvolle Mobilitätsinformationen und gute alkoholfreie Angebote sind kein verzichtbarer Zusatz.nur anhand des Endbetrags beurteilen, sondern Leistung für Leistung gegenüberstellen.
Budget nach Prioritäten verteilen
Wenn das verfügbare Budget nicht für alle Wünsche reicht, sollten Sie nicht jede Position gleichmässig kürzen. Definieren Sie stattdessen drei Prioritätsstufen.
Muss enthalten sein
Hierzu gehören alle Leistungen, ohne die der Anlass sein Ziel nicht erreicht: geeigneter Raum, ausreichendes Essen, verbindliche Ernährungsalternativen, Getränkegrundversorgung, professioneller Service und ein sicherer organisatorischer Rahmen.
Soll enthalten sein
Diese Elemente verbessern das Erlebnis deutlich, können aber angepasst werden: Apérohäppchen, erweiterte Getränkebegleitung, separater Bereich, Mikrofon, kleine Dekoration oder ein musikalischer Akzent.
Kann enthalten sein
Hier stehen optionale Wünsche wie aufwendiges Branding, Fotobox, umfangreiche Geschenke, Spezialeffekte oder ein zusätzlicher Showblock. Sie werden nur umgesetzt, wenn nach den zentralen Leistungen genügend Budget vorhanden ist. Diese Reihenfolge verhindert, dass sichtbare Extras finanziert werden, während Service oder Verpflegung zu knapp kalkuliert sind. Für die Gäste ist eine stimmige Grundqualität meist wichtiger als die Anzahl einzelner Attraktionen.
Den internen Organisationsaufwand mitrechnen
Ein Angebot verursacht nicht nur externe Ausgaben. Auch Recherche, Offertvergleich, interne Sitzungen, Lieferantenkoordination und kurzfristige Problemlösung binden Arbeitszeit. Dieser Aufwand erscheint selten im Eventbudget, beeinflusst aber die tatsächliche Effizienz.
Vergleichen Sie deshalb zwei Lösungen nicht nur finanziell. Fragen Sie:
- Wie viele externe Ansprechpersonen müssen koordiniert werden?
- Wer verbindet Location, Gastronomie, Technik und Programm?
- Wie viele Freigabeschleifen sind zu erwarten?
- Sind Leistungen und Verantwortlichkeiten vollständig beschrieben?
- Wie hoch ist das Risiko zusätzlicher interner Arbeit kurz vor dem Anlass?
Eine koordinierte Gesamtlösung kann einen höheren sichtbaren Preis haben und unter dem Strich trotzdem wirtschaftlicher sein. Besonders bei grösseren Firmenweihnachtsessen ist eine zentrale Projektführung ein relevanter Wert. steht für Musik, Basler Nachtkultur und eine Feier mit eigenständigem Charakter. Parterre Catering realisiert den Anlass am Firmenstandort oder an einer externen Wunschlocation.
Was tun, wenn die Gästezahl noch unsicher ist?
Arbeiten Sie mit drei Szenarien: Mindestzahl, realistische Zahl und mögliche Höchstzahl. Lassen Sie sich erklären, welche Positionen pro Person variieren und welche Fixkosten unabhängig von der Teilnahme entstehen. So erkennen Sie, wie sich der Gesamtbetrag verändert.
Beispiel: Bei 60 erwarteten Gästen kalkulieren Sie zusätzlich Varianten für 50 und 70 Personen. Raum oder Technik bleiben möglicherweise gleich, während Essen und Getränke mit der Anzahl steigen. Fragen Sie, ab welcher Gästezahl ein anderer Raum, mehr Personal oder ein angepasstes Format notwendig wird. Legen Sie intern fest, welches Szenario freigegeben ist und wann die finale Anzahl gemeldet wird.m klar sein, wer vor Ort Fragen zu Allergien oder Menüvarianten beantwortet.
Versteckte Kosten vermeiden
Unerwartete Zusatzkosten entstehen häufig nicht durch absichtliche Intransparenz, sondern durch unklare Annahmen. Fragen Sie vor der Bestätigung ausdrücklich nach:
- Mindestumsatz oder Mindestpersonenzahl,
- Depot- und Vorauszahlungsbedingungen,
- Kosten bei geringerer finaler Gästezahl,
- Überzeit und Verlängerungsstunden,
- zusätzlichem Getränkekonsum,
- Korkgeld oder mitgebrachten Produkten,
- Aufbau am Vortag oder frühzeitigem Zugang,
- Abbau und Abholung am Folgetag,
- Endreinigung,
- Schäden und Haftung,
- externen Dienstleistern,
- kurzfristigen Menüänderungen,
- Stornierungsstaffeln.
Alle relevanten Vereinbarungen sollten in der Offerte oder Auftragsbestätigung stehen. Mündliche Absprachen lassen sich nach einem langen Planungsprozess leicht unterschiedlich erinnern.n gemeinsame Momente, lassen aber Raum für freiwillige Beteiligung und einen unkomplizierten Abschied. Allergien oder Menüvarianten beantwortet.
Budgetfreigabe intern professionell vorbereiten
Eine gute Entscheidungsunterlage muss nicht lang sein. Für Geschäftsleitung oder Kostenstelle genügen häufig eine Seite mit:
- Ziel und erwarteter Nutzen des Anlasses,
- Datum und Gästezahl,
- gewähltes Format und Location,
- Gesamtbudget und Betrag pro Person,
- enthaltene Hauptleistungen,
- Reserve,
- Vergleich oder Begründung der Auswahl,
- Freigabeentscheid und Frist.
Stellen Sie den Anlass nicht nur als Kostenposition dar. Ein Firmenweihnachtsessen ist Teil der internen Kommunikation und Arbeitgeberkultur. Es würdigt die Leistung des Teams, schafft informelle Begegnungen und kann über Abteilungen hinweg Beziehungen stärken. Diese Wirkung ersetzt keine saubere Kalkulation, gehört aber zur Entscheidungsgrundlage.
Kosten eines Firmenweihnachtsessens bei Parterre Basel
Auf der Landingpage werden bewusst keine pauschalen Paketpreise genannt. Die Betriebe und Formate unterscheiden sich zu stark für eine seriöse Einheitszahl. Ein klassisches Dinner im Restaurant, eine exklusive Feier im Kulturlokal und ein Catering am Firmenstandort benötigen unterschiedliche Leistungen.
Für eine erste Empfehlung sind folgende Angaben besonders wichtig:
- Wunschdatum oder Zeitraum,
- ungefähre Anzahl Gäste,
- Budgetvorstellung pro Person oder insgesamt,
- gewünschte Atmosphäre,
- kulinarisches Format,
- Anforderungen an Getränke,
- Technik, Musik oder Unterhaltung,
- Wunsch nach separatem Raum oder Exklusivität.
Parterre Basel prüft auf dieser Basis passende Optionen im PARK Lange Erlen, Parterre One, Parterre Rialto, Atlantis Basel oder beim Parterre Catering. Sie erhalten damit nicht nur einen Preis, sondern einen Vorschlag, der zu Team, Termin und Budget passt. Die verschiedenen Locations und ihre Charaktere lassen sich vorab online vergleichen.iese Fragen vorher beantwortet sind, desto entspannter bleibt der Abend.
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